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Archiv für September, 2010

Schock für Mieter

30. September 2010 | Neues aus Deutschland
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Saniert oder nicht? Der Aufschlag zur Miete kann deutlich ausfallen (Foto: imago)

Die Bundesregierung verunsichert die Mieter in Deutschland mit ihrem Sanierungsprogramm: Millionen Bürger fürchten steigende Mieten, weil ihre Vermieter in Zukunft Zehntausende Euro in die energetische Sanierung ihrer Immobilien investieren sollen. Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Mieter auf steigende Wohnkosten durch Gebäudesanierungen vorbereitet, sie dann aber wieder zu beruhigen versucht.Nun präsentiert der Deutsche Mieterbund (DMB) konkrete Zahlen zu möglichen Mieterhöhungen – offenbar sind die Befürchtungen der Mieter berechtigt.

Wenn Vermieter sämtliche Sanierungskosten auf den Mieter umlegen – und dazu sind sie durchaus berechtigt – steigen die Miete deutlich stärker als die mögliche Ersparnis bei den Heizkosten. Eine Modellrechnung des DMB gibt einen Vorgeschmack auf die künftigen Mieterhöhungen: Wenn das Austauschen von Fenstern und das Dämmen der Wände beispielsweise 20.000 Euro kosten, dürfe die Jahresmiete um bis zu 2200 Euro steigen. “Das macht im Monat stolze 183 Euro, die der Mieter mehr zahlen muss”, so DMB-Sprecher Ulrich Ropertz. Die Heizkosten für eine 70-Quadratmeter-Wohnung liegen aber nur bei durchschnittlich 80 Euro.

dpa, dpa-tmn, AFP

Achtung: Terminänderung

30. September 2010 | Cadiz, Flamenco, Veranstaltungen
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Achtung: Terminänderung: Für den 30. September war im Centro de Arte Flamenco La Merced ein Flamencoabend mit  Antonio Reyes mit Diego Amaya vorgesehen. Es muss auf den 14. Oktober, ebenso um 21.00h, verschoben werden. Die Flamencosaison im Centro de Arte Flamenco la Merced beginnt damita am 1. Oktober mit der Aufführung der Gruppe ‘Soniquete’, die ihre Disco ‘Asignatura flamenca’ präsentiert.

Generalstreik in Spanien

29. September 2010 | Andalusien, Cadiz und Provinz, Chiclana, Madrid, spanien allgemein
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Spanien hat jahrelang über seine Verhältnisse gelebt, jetzt muss die Bevölkerung harte soziale Einschnitte, Steuererhöhungen, Kürzung der Beamtenlöhne, Anhebung des Rentenalters, etc. hinnehmen. Aber diese Reformen sind umumgänglich, um aus der Schuldenfalle herauszukommen. Die meisten Spanier verstehen dies. So war die Beteiligung am Generalstreik eher dürftig. Bei einer Arbeitslosenquote von 20 Prozent ist vor allem die Angst vor einem Jobverlust groß. In weiten Teilen Andalusiens nutzten die Bürger diesen Tag einfach als freien Tag für den Strand.
Nach Angaben der Gewerkschaften folgten landesweit etwa 70% der Beschäftigten dem Aufruf zum Streik. Es ist jedoch nicht abzusehen, wie viele Menschen ihre Läden geschlossen hielten aus Angst vor Repressalien durch Streikposten, aber nicht, weil sie den Streik der Gewerkschaften unterstützen wollten. In vielen Bereichen der Wirtschaft funktionierte alles völlig normal. Etliche Gaststäten, Banken und Einkaufzentren waren geöffnet.

Streikschwerpunte waren Madrid, Barcelona und Mallorca. In Barcelona kam es zu schweren Ausschreitungen. Etwa 50 Vermummte aus der Autonomen-Szene lieferten sich im Zentrum der katalanischen Metropole Straßenschlachten mit der Polizei. Sie errichteten Barrikaden, setzten einen Streifenwagen sowie Müllcontainer in Brand, warfen Schaufensterscheiben ein und verwüsteten eine rechtsradikale Buchhandlung.


Der Streik traf auch Tausende von Urlaubern. Allerdings waren die Auswirkungen nicht so gravierend wie erwartet. In ganz Spanien wurden nach Angaben der Flughafenbehörde AENA bis zum Nachmittag fast zwei Drittel der 1600 geplanten Flügen abgewickelt. Auf der Ferieninsel Mallorca wurde mehr als die Hälfte der planmäßigen Flüge aufrechterhalten. In Deutschland fielen allein am Flughafen Frankfurt 22 Flüge von und nach Spanien aus. Auch in Stuttgart, Köln/Bonn, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und mehreren Regional-Airports wurden einzelne Starts annulliert oder verschoben. Die Lufthansa reduzierte ihr Spanien-Programm um ein Drittel, das aber planmäßig bedient werden sollte. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin strich 20 von 140 Verbindungen.
Generalstreik in der Provinz Cádiz:

Im Rathaus von Cádiz haben am Streik teilgenommen: 36 Beamte (4,14 %)  und 13 Angestellte (7,6%).  In einigen städtischen Büros waren die Türen mit Silikon verklebt . Dies konnte leicht beseitigt werden, so dass die Zentren normal funktionieren konnten. Zu Ausschreitungen ist es lediglich am Busbahnhof gekommen, als die Städtischen Busse aus dem Depot kamen. Einige wurden aufgehalten und hatten Verzögerungen, bei drei Bussen wurden Scheiben eingeschlagen. In Chiclana haben im Rathaus von 559 Mitarbeitern 36 gestreikt ( 6,44%). Die Junta de Andalucía beziffert die Anzahl der Streikenden Mitarbeitern mit 9,17%. Von  28.190 Mitarbeitern blieben 2.585 der Arbeit fern. In den Hotels wurden die Gäste bestmöglich versorgt, auch wenn teilweise nur eine Notfallmannschaft den Ablauf aufrechterhalten hat.

Flohmarkt in Vejer nun wieder am Vormittag

29. September 2010 | Cadiz und Provinz, Rastro, Vejer, Veranstaltungen
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Angenehme Temperaturen und Tageslicht

Wie geplant findet der Rastro Vejer am kommenden Sonntag, 03. Oktober 2010, wieder vormittags von 10 bis 15 Uhr statt. Die Verlegung des Marktes in die späten Nachmittagsstunden hat sich in den Sommermonaten bewährt und fand viel Anklang. Viele neue Standbetreiber, darunter auch zahlreiche Residenten aus englischsprachigen Ländern, fanden den Weg nach Vejer. Sie bereichern das Angebot mit unterschiedlichsten Waren und sind inzwischen längst zu Stammgästen geworden.

Da wir nun auf angenehme Tagestemperaturen hoffen können und die Zahl der sommerlichen Partynächte langsam abnimmt, erwarten wir nun wieder ausgeschlafene Besucher die sich auf einen morgendlichen Flohmarktbummel freuen, Bekannte treffen und in entspannter Atmosphäre einen Sonntag beginnen. Über 50 Stände haben sich bereits angekündigt, darunter auch viele Kinder, so dass wir sicher für jeden Geschmack etwas zu bieten haben. Wie immer erstreckt sich das Angebot von Second – Hand über Kunsthandwerk bis hin zu Gelegenheiten aller Art und am Sonntag werden voraussichtlich besonders Wassersportler auf ihre Kosten kommen. So wie jeden ersten Sonntag im Monat findet der Flohmarkt in der „Calle Juan Relinque“ statt und erstreckt sich über die gesamte Fußgängerzone. Weitere Informationen gibt es unter www.rastro-vejer.com im Internet.

¡Ya nos veremos en Vejer!

Andrea Hoffmann

Kostproben von Jamón Iberérico in Aracena

29. September 2010 | Andalusien, Costa de la Luz, Ibero-schinken, Veranstaltungen
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Jetzt ist im Gebirge von Aracena die beste Zeit, sich über den Jamón Iberérico zu erkundigen und die Tiere in Freiheit zu sehen, wie sie auf riesigen Fincas ihre berühmten “bellotas” (Eicheln) fressen. Die Restaurants in Aracena bieten gemeinsam mit dem Museo del Jamón Kostproben an, entweder direkt im Museum oder  für alle Besucher des Museums in einigen Restaurants zu 1 €.

IV Feria de Muestras, Innovación y Turismo de Chiclana

29. September 2010 | Chiclana, Unternehmer, Veranstaltungen
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Ab 30. 09. ab 13.00h wird in Chiclana die IV Feria de Muestras, Innovación y Turismo eröffnet, die bis zum 3. Oktober auf dem Feriagelände stattfindet. Parkplätze auf der Longuera.
Öffnungszeiten: von 11.00 bis  20.00h. Danach noch einige Freizeitaktivitäten und Gastronomie. Eintritt: 3 €. Ermäßigung um 1 € für Pensionäre, Gruppen und Kinder. Kinder unter 10 Jahre gratis. Programm: www.fmit.es
210 Firmen nehmen auf dieser Messe teil und präsentieren auf 45.000 qm ihr Angebot aus den verschiedenen Bereichen wie z. B.  Nahrungsmittel,  Backwaren, Kleidung und Schuhe, Bausektor, Gesundheitswesen,  Reisebüros etc. Das Rathaus von Chiclana zeigt in einem Zelt das Modell des künftigen Dorfes Sancti Petri. Unter dem Motto ‘Formación + Innovación = + Empleo’ werden Informationen, Vorträge, Seminare geboten, in dem Zelt Innova ‘Chiclana sin fronteras’. Einschreibung über die webseite www.fmit.es.

Sabor de aquí. Gastronomía y ocio

Gastronomie und Freizeitangebote nehmen einen breiten Rahmen ein.
Am 30.9. um 20.30h wird ein besonderes Schmankerl geboten: espectáculo hípico-flamenco Embrujo Andaluz.

Am Freitag, 1. 10. um 20.30 h.- Weinprobe mit Flamenco
Samstag, 2.10 ab 20.30h: gastronomische Neuheiten, dazu Musik und Tanz mit der Gruppe baile Marismas, unter Leitung von Leo Sánchez und Manolo Moreno.
Sonntag, 3.10. ab 15.00h: Kostproben von Kohl in verschiedenen Variationen

Fest der Stadtpatronin in Cádiz

29. September 2010 | Cadiz, Sitten und Brauchtum, Veranstaltungen
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am 7. Oktober fiert Cádiz das Fest der Stadtpatronin Virgen del Rosario

Bandolerismo de la Sierra de Cádiz wie im 19. Jahrhundert

29. September 2010 | Andalusien, Cadiz und Provinz, Costa de la Luz, Sitten und Brauchtum
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Sangre y Amor in der Sierra de Cádiz

In den Orten Grazalema und Benamahoma wird vom 1. bis 3. Oktober das System der ehemaligen Wegelagerer (Bandoleros) auferstehen, wie es aus dem Jahre 1832 überliefert ist. Über 500 Einwohner dieser Orte gedenken mit dieser Feier dem „Robin Hood von Andalusien“, dem Bandolero José María Hinojosa El Tempranillo. Grazalema wird komplett in diese Zeit eingetaucht. Ein historisches Spektakel, frei für alle Besucher.  (fotos: siehe Bilder des Tages bzw.l Fotogalerie)
ausführliches Programm:  www.bandolerosdegrazalema.es

Nochmal Generalstreik

28. September 2010 | Cadiz und Provinz, Madrid, spanien allgemein
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an diesem Mittwoch, 29. September, ist in ganz Spanien ein Generalstreik geplant. Die Gewerkschaften erhoffen sich ein großes Chaos. Der Streik richtet sich gegen die kürzlich verabschiedete  Arbeitsmarktreform. Jeder fünfte Spanier ist arbeitslos. Mit der Lockerung des Kündigungsschutzes und anderen Maßnahmen zur Flexibilisierung wollte die Regierung Zapatero dafür sorgen, dass mehr Menschen neu eingestellt werden. Doch nach jahrelangem Schmusekurs mit den Gewerkschaften sehen die Sozialisten sich jetzt mit dem ersten Generalstreik konfrontiert – erst der fünfte seit Spaniens Rückkehr zur Demokratie. Nachdem Gespräche mit Gewerkschaften und Arbeitgebern gescheitert waren, wurde die umstrittene Reform vor 3 Wochen im Parlament gebilligt. Sie gilt als einer der wichtigsten Schritte zur Gesundung der spanischen Wirtschaft.

Am stärksten betroffen soll das Transportwesen sein, darunter vor allem der Flugverkehr, auch international. Lufthansa kündigte an, am Mittwoch trotz der Streiks alle Ziele in Spanien anzufliegen. Etwa ein Drittel der 90 Verbindungen werde voraussichtlich ausfallen müssen, erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt. Es werde aber keines der fünf Ziele in Spanien komplett gestrichen, sondern die Flugpläne ausgedünnt. Auf den verbleibenden Flügen würden größere Jets eingesetzt, so dass die Passagiere problemlos umgebucht werden könnten. Mit Verspätungen sei aber zu rechnen. Die Lufthansa fliegt in Spanien die Flughäfen Madrid, Barcelona, Valencia, Bilbao und Palma de Mallorca direkt an.

Auch die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin stellt sich am Mittwoch auf Einschränkungen ein. Einzelne Flüge zwischen Deutschland und Spanien sowie innerhalb Spaniens seien storniert worden, sagte eine Sprecherin. Air Berlin akzeptiert kostenlose Umbuchungen. Die Regelung gilt auch für innerspanische Flüge sowie Flüge über Spanien von und nach Portugal. Mehrere Iberia-Flüge wurden storniert. Condor hatte bereits mehrere Flüge auf Dienstag vorgezogen. Pauschalreisende sollten sich bei ihrem Veranstalter erkundigen.

Die Schulen bleiben geöffnet. Ob jedoch Unterricht stattfinden kann, ist nicht sicher. In manchen Orten haben sich Geschäftsleute gewappnet und ihre Schaufenster dichtgemacht, weil sie Ausschreitungen befürchten. Die Gewerkschaften betonen jedoch, dass es friedliche Auseinandersetzungen geben soll.

Im Gastgewerbe hoffen die Unternehmer und Betreiber, dass es kaum zu Ausfällen kommt, da den Streikenden das Gehalt für diesen Tag abgezogen wird, ebenso wird für diesen Tag kein Geld an die Seguridad Social bezahlt. Die Bediensteten werden es sich also wohl überlegen, ob sie streiken oder arbeiten.

In Cádiz wird befürchtet, dass um die Mittagszeit die Brücke Carranza von Streikposten gesperrt wird. Mein bleibt also besser zuhause, denn es kann auch sein, dass Supermärkte und Geschäftszentren geschlossen bleiben, da viele Angestellten gewerkschaftlich organisiert sind.

Deutschland steht vor historischem Jobwunder

28. September 2010 | Neues aus Deutschland, Wirtschaftslage
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Der Wirtschaftsmotor in Deutschland ist erstaunlich gut wieder angesprungen. Alles deutet auf ein historisches Jobwunder in Deutschland hin. Nachdem bereits OECD, Bundesregierung und einen ganze Reihe von Wirtschaftsinstituten ihre Wachstumsprognosen für Deutschland deutlich nach oben korrigiert haben, legt nun das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) nach. Die Berliner Ökonomen erhöhen ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr erneut und gehen von einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,4 Prozent aus. Nach Einschätzung der DIW-Experten wird das Wachstum im laufenden Jahr vor allem von den Exporten getragen. Aber auch der private Konsum hat zu diesem deutlichen Wirtschaftswachstum beigetragen. Erstmals seit einem Jahr wird wieder mehr konsumiert. Dies liegt vor allem an stabilen Preisen sowie an der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

Quelle: dpa-AFX und dapd