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Archiv für die Ketegorie ‘Abzocke’

Telefonbetrug in Spanien, mit Nummern 911 und 912

13. Februar 2012 | Abzocke
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Achtung: in letzter häufen sich Klagen von menschen, die in eine gemeine Falle gelaufen sind: man erhält einen Anruf mit einer Nummer, die mit 911 oder 912 beginnt, meist als “missed call”. Da viele eine kostenlose Flatrate für Gespräche aufs Festnetz haben, und meinen,  dies müsse aus Madrid kommen, weil da die Vorwahl 91 ist, rufen sie zurück, und schon schnappt die Falle zu: es werden zwischen 1100 und 1500 € abgebucht! Doch damit nicht genug:

Man erhält dann eine Nachricht, dass es eine wichtige Mitteilung gäbe, und man die Information bekäme, sobald man eine gewisse Nummer wählt. Wer das tut, bestellt einen Service für 20.000 € im Monat!! Viele versuchen vergeblich, aus dieser Falle wieder herauszukommen.

Man kann nur empfehlen: rufen Sie keine Nummern an, die sie nicht eindeutig jemand Bekannten zuordnen können. Rufen Sie niemals an, wenn es heißt, es gäbe eine wichtige Nachricht.

Auf Rückfrage bei Telefonica wurde erklärt, dass es noch mehr solcherlei “Scams” gäbe. In Madrid gäbe es keine Nummern, die mit 911 oder 912 beginnen.

Info: Retired American Military Iberian Council

Polizei warnt vor Telefon-Abzockern

16. Januar 2012 | Abzocke, Achtung Gefahr
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Yaw Awuku

Telefon-Abzocker bestahlen Opfer um 1000 Euro. (Quelle: imago)

Telefon-Abzocker bestahlen Opfer um 1000 Euro. (Quelle: imago)

“Hier spricht die Polizei”: Telefonabzocker haben als Polizei getarnt zahlreiche Bürger in die Falle gelockt. Mit einem automatischen Anruf locken die Betrüger ahnungslose Menschen auf teure Telefonnummern. Die Polizei warnt vor einem Anruf bei dem behauptet wird, dass es zu Datenmissbrauch gekommen sei. Um weitere Straftaten zu verhindern, heißt es in dem Anruf, müsse die Taste “1″ gedrückt werden. Doch wer die Nummer wählt, tappt in die Falle. Die Anrufe kosten schnell zehn Euro pro Minute.

Die Täter suchen sich Opfer im gesamten Bundesgebiet. Dabei verwenden sie einen Anrufautomaten, der automatische eine auf Band aufgenommene Stimme abspielt. Mit den Worten “Hier spricht die Polizei”, leiten die Abzocker ihre Masche ein. Die Stimme vom Band behauptet weiterhin, dass es in der Region zu Fällen von Datenmissbrauch gekommen sei. Für mehr Informationen und um weitere Straftaten zu verhindern, sollten die Angerufenen die Taste “1″ auf ihrem Telefon drücken.
1000 Euro für einen Anruf

Wer der Aufforderung nachkommt und die Taste “1″ drückt, wird auf eine so genannte Mehrwertnummer weiter geleitet. Dabei kostet die Verbindung zehn Euro pro Minuten und mehr, erklärte Axel Bergmann, Präventionsexperte der Polizei in Stadthagen. Laut Medienberichten hielten die Betrüger ein Opfer beinahe eine halbe Stunde in der Leitung. So wurden annähernd 1000 Euro fällig. Chancen darauf, dass Geld zurückzubekommen sieht Axel Bergmann keine, da die Opfer die Taste selbst gewählt haben. Die echte Polizei warnt davor, bei solchen Anrufen die Taste “1″ zu drücken. Klingelt der Anrufautomat mit der Stimme eines angeblichen Polizeibeamten auch bei Ihnen, sollten sie den Vorfall bei der örtlichen Polizeidienststelle melden.

Einfacher Test: BSI empfiehlt Überprüfung von PCs auf Schadsoftware “DNS-Changer”

12. Januar 2012 | Abzocke, Achtung Gefahr, Computer
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware “DNS-Changer” zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite http://www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt.

Dies wurde notwendig, weil Internetkriminelle die Netzwerkkonfiguration von PC- und Mac-Systemen durch den Eintrag neuer DNS-Server mit der Schadsoftware “DNS-Changer” manipuliert hatten. Das DNS (Domain Name System) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet, welcher für die Umsetzung von Namen (URLs) in IP-Adressen verantwortlich ist. Im Falle einer Infektion mit der Schadsoftware leitet der Webbrowser die Benutzer bei Abfrage populärer Webseiten unbemerkt auf manipulierte Seiten der Kriminellen um, wo betrügerische Aktivitäten wie beispielsweise die Verbreitung angeblicher Antivirensoftware, Klickbetrug oder nicht lizenzierter Medikamentenverkauf stattfinden. Zudem konnten die Kriminellen gezielt manipulierte Werbeeinblendungen an infizierte Rechner senden, Suchergebnisse manipulieren und weitere Schadsoftware nachladen.

In Deutschland sind nach Angaben der amerikanischen Bundespolizei FBI derzeit bis zu 33.000 Computer täglich betroffen. Mit der Internetseite http://www.dns-ok.de können Internetnutzer ab sofort eigenständig prüfen, ob ihr System von dem Schadprogramm “DNS-Changer” betroffen ist. Beim Aufruf dieser Internetadresse erhalten Nutzer, deren Computersystem von dem Schadprogramm manipuliert wurde, eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige. Ergänzt wird dieser Hinweis durch eine Reihe von Empfehlungen, mit denen die Anwender die korrekten Systemeinstellungen wiederherstellen sowie ggf. die Schadsoftware vom System entfernen können. Ist dagegen der Rechner des Internetnutzers nicht betroffen, erhält der Besitzer die Meldung mit einer grünen Statusmeldung, dass sein System korrekt arbeitet.

Verbreitet wurde die Schadsoftware durch das so genannte “DNS-Changer-Botnetz”, dessen Betreiber im November 2011 von der amerikanischen Bundespolizei FBI und europäischen Ermittlungsbehörden verhaftet wurden. Die von den Onlinekriminellen manipulierten DNS-Server wurden nach der Festnahme vom FBI durch korrekt arbeitende DNS-Server ersetzt. Diese Server sollen jedoch zum 8. März 2012 abgeschaltet werden. Bei betroffenen Rechnern ist dann eine Internetnutzung ohne die empfohlenen Änderungen der Einstellungen nicht mehr möglich, da die Nutzer wegen des nunmehr fehlenden Zugriffs auf das “Telefonbuch” (DNS) im Internet mit ihrem Computer keine Webseiten mehr aufrufen können. Daher sollten Internetnutzer die Überprüfung und ggf. Reinigung ihres Rechners möglichst bald durchführen.

Die Überprüfung erfolgt ausschließlich über den Aufruf der Website http://www.dns-ok.de, es wird keine Software gestartet oder heruntergeladen. Zur Reinigung des Rechners können die Betroffenen beispielsweise die unter http://www.botfrei.debereitgestellten Programme wie den “DE-Cleaner” nutzen.

Neue Abzockmasche mit Abmahnungen

20. September 2011 | Abzocke, Allgemein, Computer, Neues aus Deutschland, Verbraucherschutz
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Autor: Andreas Lerg (t-online.de)


Abzocker kassiert für angebliches Download-Abo. (Foto: imago)

Die Polizei warnt aktuell vor Mahnschreiben für angebliche Download-Abonnements aus dem Jahr 2009. Besonders dreist: Der Online-Betrüger bedient sich der bekannten Abo-Masche und verschickt die drohend formulierten E-Mails einfach im Namen einer fremden Firma.

Die Polizei in Niedersachsen ermittelt aktuell gegen einen vermutlich bundesweit aktiven Betrüger. In E-Mails fordert er bei seinen Opfern die Zahlung einer offenen Rechnung für ein Internetabonnement auf der Seite DeutscheDownloads.de ein. In der Mail wird behauptet, der Empfänger habe 2009 ein Abonnement im Wert von 84 Euro abgeschlossen, aber bis dato nicht bezahlt. Was folgt sind die üblichen Drohgebärden der Abo-Abzocker.

Sollte der Empfänger die letztmalige Chance zur Zahlung nicht nutzen, so werde die Forderung an ein Gericht übergeben. Dann drohen angeblich Gerichtskosten von 500 Euro und mehr. Weiterhin droht die E-Mail mit einem Schufa-Eintrag und dem damit einhergehenden Verlust der Kreditwürdigkeit. All diese Drohungen haben nur einen Zweck: Das Opfer soll eingeschüchtert und zur Zahlung getrieben werden.

Wie die Polizei berichtet, sind bereits etliche Internet-Nutzer auf diese Betrugsmasche hereingefallen und haben den in Rechnung gestellten Betrag von 84 Euro bezahlt. Denn auf dem in der E-Mail genannten Volksbank-Girokonto einer Firma FU Media sind mehrere tausend Euro eingegangen. Die betreffende Bankfiliale hat diverse Nachfragen aus dem gesamten Bundesgebiet zu dem Konto erhalten, weshalb die Polizei davon ausgeht, dass der Täter bundesweit aktiv war. Inhaber des mittlerweile seitens der Bank gesperrten Kontos ist ein 23-jährigen Bremer. Die Bank bucht aktuell eingehende Zahlungseingänge zurück.

Diesmal aber ist nicht der Betreiber der Internetseite DeutscheDownloads.de der Täter, sondern vielmehr selbst Opfer. Die Seite gehört dem dänischen Unternehmen Download Central.dk ApS. In verschiedenen Foren im Internet, in denen dieser Betrugsfall diskutiert wird, melden Teilnehmer, dass dieser Anbieter betont, nicht hinter den Mahnungen zu stecken. Ein Forenteilnehmer hat den Wortlaut des englischen Antwortschreibens online gestellt, das ihm zugeschickt wurde. Darin betont Download Central.dk ApS, dass deren Offerten vollständig kostenlos sind. Wie ein Test von t-online.de ergab, können Besucher der Seite angebotene Dateien tatsächlich ohne jede vorgeschaltete Registrierung herunterladen. Daher hat der Online-Betrüger auch den Betreiber dieser Internetseite geschädigt, indem er Mahnungen in deren Namen verschickt.

Die Polizei rät den Empfängern der E-Mails, sich nicht durch Mahnungen und Drohungen aus der Ruhe bringen zu lassen. Der geforderte Betrag sollte auf keinen Fall bezahlt werden. Sicherheitshalber sollten Empfänger gegen die unberechtigte Forderung Widerspruch einlegen. Musterbriefe dafür gibt es bei allen Geschäftsstellen und auf den Internetseiten der Verbraucherzentralen.

Trojaner Zeus treibt sein Unwesen

14. September 2011 | Abzocke, Achtung Gefahr, Neues aus Deutschland
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Jens Müller und Andreas Lerg

Seit Monaten treibt der Trojaner ZeuS bereits sein Unwesen im Internet und räumt reihenweise Online-Banking-Konten leer. Eigentlich sollte sich die Schadsoftware mit Virenjägern abwehren lassen, doch viele Anti-Virus-Programme scheitern an dieser Aufgabe. Denn Baukasten-Trojaner ZeuS tarnt geschickt seine Spuren.

Der Trojaner ZeuS gilt als einer der derzeit gefährlichsten Online-Banking-Trojaner. Denn obwohl die Schadsoftware seit Monaten bekannt ist und ihr Quellcode im Internet einsehbar ist, überlistet ZeuS reihenweise Virenscanner. Denn mittels eines Baukasten-Prinzips, zufällig generierten Dateinamen und einer integrierten Update-Funktion ist der Trojaner nur schwer zu finden. Viele Gratis-Virenscanner sind gegen ZeuS förmlich machtlos, wie das deutsche Fachmagazin c’t in der aktuellen Ausgabe meldet. Die Experten empfehlen den Einsatz einer weiteren Schutz-Software wie ThreatFire, um nicht Opfer des raffinierten Konto-Plünderes zu werden. weiter lesen →

Neue Phishing-Masche attackiert deutsche Kreditkartenutzer

13. September 2011 | Abzocke, Achtung Gefahr, Neues aus Deutschland
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Phishing-Welle greift Visa- und MasterCard-Kunden an. (Foto: imago)

Phishing-Welle greift Visa- und MasterCard-Kunden an. (Foto: imago)

Rufnummern zur Kreditkarten-Sperrung

MasterCard: 0800-8191040 (Festnetz) und 0163-67227111 (Handy)

Visa: 0800-8 11 84 40 (Festnetz) und 0141-05 81 99 94 (Handy)

alternativ die Nummer des zentralen Sperrdienstes: 116 116

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor neuen betrügerischen Phishing-Mails, die derzeit an deutsche Kreditkarten-Kunden verschickt werden. Die Mails enthalten den Betreff “Sicherheitshinweis 3D Secure” und haben den Zweck, Kreditkartendaten von deutschen Visa- und MasterCard-Nutzern zu stehlen. Der Text der betrügerischen E-Mails fordert den Empfänger zur Klärung eines Sicherheitsproblems mit seiner Kreditkarte auf. Dazu solle er eine verlinkte Internetseite besuchen. Auf dieser Seite soll das Opfer zunächst seine Kreditkartennummer eingeben. Im Anschluss fragt die Seite nach weitere Informationen und persönlichen Daten wie dem Abrechnungskonto der Kreditkarte. weiter lesen →

Fiese Abzocke von Senioren wurde von der Bundesnetzagentur verboten

8. September 2011 | Abzocke, Neues aus Deutschland
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Das Münchner Unternehmen SIS Senioren Info Services GmbH hatte eine spezielle Variante des Abonnement-Betruges entwickelt und ältere Menschen über automatisierte Werbeanrufe in die Abofalle gelockt.  Die Bundesnetzagentur hat der Münchener Firma verboten, für bestimmte Dienstleistungen Abonnementkosten per Telefonrechnung einzuziehen. Zugestellte Rechnungen müssen nicht bezahlt werden. Die Netzagentur empfiehlt den Verbrauchern, bei denen bereits Geld eingezogen wurde, das Geld beispielsweise mit Hilfe von Verbraucherzentralen oder einem Anwalt zurückzufordern. Ferner wurde angeordnet, die  Rufnummern (0)89 54319404 und (0)89 54319405 , über die die SIS Senioren Info Services GmbH die Werbeanrufe getätigt hatte, abzuschalten, da die Geschäftspraxis des Unternehmens rechtswidrig sei.

Unerwünschte Werbeanrufe sind seit längerem verboten. Daher wurden Senioren angerufen und per  automatischer Bandansage  bot man ihnen einen Auskunfts- und Recherchedienst für ältere Menschen an. Am Ende der Ansage wurden die Angerufenen aufgefordert, “Ja” zu sagen, um den kostenpflichtigen Dienst zu bestellen. Besonders dreist jedoch war, dass auch Personen, die nicht mit “Ja” antworteten und damit dem Abonnement nicht zustimmten, anschließend per Schreiben über den Abschluss des Abonnements informiert wurden. Den monatlichen Betrag von 9,95 Euro zog die SIS Senioren Info Services GmbH ab diesem Zeitpunkt einfach direkt über die Telefonrechnung ein. Damit aber ist kein wirksamer Vertrag zustande gekommen, weil die “beiderseitige Willenserklärung” fehlt.

Abmahnanwälte mit Berufsverbot und Geldstrafe belegt

3. August 2011 | Abzocke, Europa
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Die britische Rechtsanwaltskammer hat zwei der bekanntesten Abmahnanwälte mit einer Geldstrafe und einem Berufsverbot belegt. Die Juristen hatten seit 2006 tausende Nutzer von Tauschbörsen abgemahnt. Die Anwaltskammer rügte dieses Vorgehen nun als rücksichtslos und ausschließlich gewinnorientiert, berichtet thelawyer.com.

Die Kanzlei Davenport Lyons war die erste Kanzlei, die in Großbritannien im großen Stil Nutzer von Tauschbörsen abmahnte. Federführend waren dabei die beiden Anwälte Brian Miller und David Gore, die sich im Juni vor der britischen Rechtsanwaltskammer zu verantworten hatten. Das Disziplinar-Tribunal der Standesorganisation entschied jetzt, dass die beiden Juristen ihr Abmahnschema rücksichtlos und nur aus Gewinninteresse betrieben haben. Das habe ihr Urteilsvermögen beeinflusst und lasse Zweifel an Objektivität und Integrität aufkommen. Zudem haben beide mit ihrem Abmahn-Schema gegen die Standesregeln für Rechtsanwälte verstoßen, wie die britische Juristenzeitschrift The Lawyer berichtet. Die Kanzlei hatte im Auftrag verschiedener Klienten über 6000 Abmahnungen an Personen geschickt und diesen den illegalen Tausch von Dateien vorgeworfen. Damit hätten die Empfänger gegen Urheber- und Patentrechte verstoßen. Die Anwälte verlangten Schadenersatz und Bearbeitungsgebühren und drohten weitere rechtliche Schritte und noch höhere Kosten an, wenn der Betroffene nicht kurzfristig bezahlt. Die Untersuchungskommission der Rechtsanwaltskammer stellte fest, dass Einwände und Unschuldsbekundungen der Betroffenen von den Anwälten ignoriert wurden. Viele der Betroffenen hätten aus Angst vor dem finanziellen Ruin durch das angedrohte Verfahren bezahlt, auch wenn sie unschuldig waren. Die beiden Anwälte hätten damit die Betroffenen erheblichen emotionalen Belastungen ausgesetzt. Auch in Deutschland haben Gerichte Abmahnanwälte bereits in die Schranken gewiesen.

Die Rechtsanwaltskammer verhängte eine Geldstrafe von umgerechnet etwa 23.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten des Verfahrens, die ich auf umgerechnet knapp 173.000 Euro belaufen. Zudem belegte die Kammer beide Anwälte mit einem auf drei Monate befristeten Berufsverbot. Ein Sprecher der Anwaltskammer kommentierte die Entscheidung: “Wir sind zufrieden, dass diese Sache jetzt geregelt wurde und hoffen, dass das Urteil für andere eine Warnung ist.”

autor: Andreas Lerg

144 Gasanbieter erhöhen ihre Preise

20. Juli 2011 | Abzocke, Neues aus Deutschland
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Es ist Sommer und dazu noch Urlaubszeit. Die wenigsten Bürger haben jetzt ihren Gaszähler im Blick – die Heizung ist aus und die Gaspreise damit für viele kein Thema. Das nutzen die Gasversorger aus und drücken im großen Stil Preiserhöhungen durch. Zwischen Juli und September erhöhen laut Verivox144 Gasanbieter ihre Preise um durchschnittlich 10,6 Prozent.

In Baden-Württemberg erhöht ein Versorger den Angaben zufolge seinen Preis sogar um fast 50 Prozent. Die Schere zwischen billigen und teuren Anbietern geht so immer weiter auseinander. Damit wird ein Wechsel des Gasversorgers noch attraktiver. So wehren Sie sich gegen die Preistreiberei und sparen auch noch Bares.

mehr über die Tarife der einzelnen Gasanbieter hier:
http://www.gaspreise.t-online.de/gaspreisvergleich.asp

Achtung: Online-Banking Betrug

19. Juli 2011 | Abzocke, Achtung Gefahr, Neues aus Deutschland
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Das Bundeskriminalamt warnt aktuell vor einer neuen und besonders perfiden Bankbetrugsmasche im Internet. Das Opfer wird reingelegt und ohne sein Wissen als Komplizen der Online-Kriminellen missbraucht. Fällt er auf die Masche herein, überweist er selbst das Geld an die Täter.  Ein neuartiger Trojaner infiziert den Computer und wartet, bis das Opfer eine Verbindung zum Online-Konto bei seiner Bank aufbaut. Sobald es sich eingeloggt hat, blendet der Trojaner in einem ersten Schritt unter dem Namen der Bank eine Information ein. Dort wird dem arglosen Nutzer mitgeteilt, dass auf seinem Konto irrtümlicherweise eine Gutschrift eingegangen ist und das Konto deshalb gesperrt werden musste. Um die Kontosperre aufzuheben, soll er das Geld umgehend zurück überweisen.

In einem zweiten Schritt manipuliert die Schadsoftware die Anzeige der Kontoumsätze des Online-Bankkontos und zeigt den angeblichen Eingang der Gutschrift in der Saldoübersicht an. Das Geld ist jedoch niemals eingegangen. Überweist das Opfer den Betrag wie gefordert zurück, präsentiert die Schadsoftware das normale, aber bereits fertig ausgefüllte Onlineüberweisungsformular. Mit anderen Worten: Die Angreifer stehlen weder PIN noch TAN, sie manipulieren vielmehr den Kontoinhaber selbst. Fällt der er auf diese Manipulation herein, löst er selbst eine reguläre Überweisung aus. Besonders perfide: Die von den meisten Banken gegen technische Manipulationen etablierten Sicherungsmechanismen greifen nicht mehr, denn es wird ja eine echte Überweisung auf das Konto der Täter durchgeführt.

Nicht überweisen und Polizei verständigen!!!

Bankkunden, die eine derartige Meldung auf ihrem Computer erhalten, sollten weder die geforderte Rücküberweisung noch weitere Banktransaktionen durchführen, denn der Computer ist mit dem Banking-Trojaner verseucht. Der Nutzer sollte sich zum einen an die nächste Polizeidienststelle und zum anderen auch an seine Bank wenden, um diese über die Manipulation zu informieren. Sicherheitshalber sollte der Betroffene die Bank bitten, das Online-Banking für sein Konto vorübergehend zu deaktivieren, um weitere Manipulationen von außen zu verhindern. Auch sollte er den Fall beim Phishing-Radar melden.