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Archiv für die Ketegorie ‘Achtung Gefahr’

Polizei warnt vor Telefon-Abzockern

16. Januar 2012 | Abzocke, Achtung Gefahr
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Yaw Awuku

Telefon-Abzocker bestahlen Opfer um 1000 Euro. (Quelle: imago)

Telefon-Abzocker bestahlen Opfer um 1000 Euro. (Quelle: imago)

“Hier spricht die Polizei”: Telefonabzocker haben als Polizei getarnt zahlreiche Bürger in die Falle gelockt. Mit einem automatischen Anruf locken die Betrüger ahnungslose Menschen auf teure Telefonnummern. Die Polizei warnt vor einem Anruf bei dem behauptet wird, dass es zu Datenmissbrauch gekommen sei. Um weitere Straftaten zu verhindern, heißt es in dem Anruf, müsse die Taste “1″ gedrückt werden. Doch wer die Nummer wählt, tappt in die Falle. Die Anrufe kosten schnell zehn Euro pro Minute.

Die Täter suchen sich Opfer im gesamten Bundesgebiet. Dabei verwenden sie einen Anrufautomaten, der automatische eine auf Band aufgenommene Stimme abspielt. Mit den Worten “Hier spricht die Polizei”, leiten die Abzocker ihre Masche ein. Die Stimme vom Band behauptet weiterhin, dass es in der Region zu Fällen von Datenmissbrauch gekommen sei. Für mehr Informationen und um weitere Straftaten zu verhindern, sollten die Angerufenen die Taste “1″ auf ihrem Telefon drücken.
1000 Euro für einen Anruf

Wer der Aufforderung nachkommt und die Taste “1″ drückt, wird auf eine so genannte Mehrwertnummer weiter geleitet. Dabei kostet die Verbindung zehn Euro pro Minuten und mehr, erklärte Axel Bergmann, Präventionsexperte der Polizei in Stadthagen. Laut Medienberichten hielten die Betrüger ein Opfer beinahe eine halbe Stunde in der Leitung. So wurden annähernd 1000 Euro fällig. Chancen darauf, dass Geld zurückzubekommen sieht Axel Bergmann keine, da die Opfer die Taste selbst gewählt haben. Die echte Polizei warnt davor, bei solchen Anrufen die Taste “1″ zu drücken. Klingelt der Anrufautomat mit der Stimme eines angeblichen Polizeibeamten auch bei Ihnen, sollten sie den Vorfall bei der örtlichen Polizeidienststelle melden.

Einfacher Test: BSI empfiehlt Überprüfung von PCs auf Schadsoftware “DNS-Changer”

12. Januar 2012 | Abzocke, Achtung Gefahr, Computer
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware “DNS-Changer” zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite http://www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt.

Dies wurde notwendig, weil Internetkriminelle die Netzwerkkonfiguration von PC- und Mac-Systemen durch den Eintrag neuer DNS-Server mit der Schadsoftware “DNS-Changer” manipuliert hatten. Das DNS (Domain Name System) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet, welcher für die Umsetzung von Namen (URLs) in IP-Adressen verantwortlich ist. Im Falle einer Infektion mit der Schadsoftware leitet der Webbrowser die Benutzer bei Abfrage populärer Webseiten unbemerkt auf manipulierte Seiten der Kriminellen um, wo betrügerische Aktivitäten wie beispielsweise die Verbreitung angeblicher Antivirensoftware, Klickbetrug oder nicht lizenzierter Medikamentenverkauf stattfinden. Zudem konnten die Kriminellen gezielt manipulierte Werbeeinblendungen an infizierte Rechner senden, Suchergebnisse manipulieren und weitere Schadsoftware nachladen.

In Deutschland sind nach Angaben der amerikanischen Bundespolizei FBI derzeit bis zu 33.000 Computer täglich betroffen. Mit der Internetseite http://www.dns-ok.de können Internetnutzer ab sofort eigenständig prüfen, ob ihr System von dem Schadprogramm “DNS-Changer” betroffen ist. Beim Aufruf dieser Internetadresse erhalten Nutzer, deren Computersystem von dem Schadprogramm manipuliert wurde, eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige. Ergänzt wird dieser Hinweis durch eine Reihe von Empfehlungen, mit denen die Anwender die korrekten Systemeinstellungen wiederherstellen sowie ggf. die Schadsoftware vom System entfernen können. Ist dagegen der Rechner des Internetnutzers nicht betroffen, erhält der Besitzer die Meldung mit einer grünen Statusmeldung, dass sein System korrekt arbeitet.

Verbreitet wurde die Schadsoftware durch das so genannte “DNS-Changer-Botnetz”, dessen Betreiber im November 2011 von der amerikanischen Bundespolizei FBI und europäischen Ermittlungsbehörden verhaftet wurden. Die von den Onlinekriminellen manipulierten DNS-Server wurden nach der Festnahme vom FBI durch korrekt arbeitende DNS-Server ersetzt. Diese Server sollen jedoch zum 8. März 2012 abgeschaltet werden. Bei betroffenen Rechnern ist dann eine Internetnutzung ohne die empfohlenen Änderungen der Einstellungen nicht mehr möglich, da die Nutzer wegen des nunmehr fehlenden Zugriffs auf das “Telefonbuch” (DNS) im Internet mit ihrem Computer keine Webseiten mehr aufrufen können. Daher sollten Internetnutzer die Überprüfung und ggf. Reinigung ihres Rechners möglichst bald durchführen.

Die Überprüfung erfolgt ausschließlich über den Aufruf der Website http://www.dns-ok.de, es wird keine Software gestartet oder heruntergeladen. Zur Reinigung des Rechners können die Betroffenen beispielsweise die unter http://www.botfrei.debereitgestellten Programme wie den “DE-Cleaner” nutzen.

Gepanschter Wodka im Umlauf

18. November 2011 | Achtung Gefahr, Neues aus Deutschland, Verbraucherschutz
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Das Thüringer Landesamt für Lebensmittelüberwachung und Verbraucherschutz hat vor dem Wodka einer Schnapsbrennerei im Eichsfeld gewarnt. Es bestehe der dringende Verdacht, dass ein Teil des Wodkas einen erhöhten Methanolgehalt aufweise, teilte die Behörde am Freitag mit.  Betroffen sei die Marke “Excellent Vodka V 24 Original” der Firma Bärenkrone in Leinefelde/Worbis. Das Unternehmen sei bereits geschlossen worden.

Methanolvergiftungen können zu schweren gesundheitlichen Schäden wie Erblindung führen und sogar tödlich enden. Die Behörde vermutet, dass der Schnaps vor allem an Diskotheken in Westdeutschland ausgeliefert worden ist. Das Landesamt hatte nach Angaben eines Sprechers unter anderem aus einer Gesundheitsbehörde in Niedersachsen Hinweise auf mögliche Panschereien erhalten. Im dem Thüringer Betrieb fanden die Lebensmittelkontrolleure Alkohol, der “nicht für Lebensmittelzwecke geeignet” sei. Zu Zusammenhängen mit einem mutmaßlichen Branntweinsteuerdelikt wollte sich der Sprecher unter Verweis auf Ermittlungen nicht äußern. Die Warnung wurde auch auf das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de eingestellt.

Trojaner Zeus treibt sein Unwesen

14. September 2011 | Abzocke, Achtung Gefahr, Neues aus Deutschland
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Jens Müller und Andreas Lerg

Seit Monaten treibt der Trojaner ZeuS bereits sein Unwesen im Internet und räumt reihenweise Online-Banking-Konten leer. Eigentlich sollte sich die Schadsoftware mit Virenjägern abwehren lassen, doch viele Anti-Virus-Programme scheitern an dieser Aufgabe. Denn Baukasten-Trojaner ZeuS tarnt geschickt seine Spuren.

Der Trojaner ZeuS gilt als einer der derzeit gefährlichsten Online-Banking-Trojaner. Denn obwohl die Schadsoftware seit Monaten bekannt ist und ihr Quellcode im Internet einsehbar ist, überlistet ZeuS reihenweise Virenscanner. Denn mittels eines Baukasten-Prinzips, zufällig generierten Dateinamen und einer integrierten Update-Funktion ist der Trojaner nur schwer zu finden. Viele Gratis-Virenscanner sind gegen ZeuS förmlich machtlos, wie das deutsche Fachmagazin c’t in der aktuellen Ausgabe meldet. Die Experten empfehlen den Einsatz einer weiteren Schutz-Software wie ThreatFire, um nicht Opfer des raffinierten Konto-Plünderes zu werden. weiter lesen →

Neue Phishing-Masche attackiert deutsche Kreditkartenutzer

13. September 2011 | Abzocke, Achtung Gefahr, Neues aus Deutschland
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Phishing-Welle greift Visa- und MasterCard-Kunden an. (Foto: imago)

Phishing-Welle greift Visa- und MasterCard-Kunden an. (Foto: imago)

Rufnummern zur Kreditkarten-Sperrung

MasterCard: 0800-8191040 (Festnetz) und 0163-67227111 (Handy)

Visa: 0800-8 11 84 40 (Festnetz) und 0141-05 81 99 94 (Handy)

alternativ die Nummer des zentralen Sperrdienstes: 116 116

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor neuen betrügerischen Phishing-Mails, die derzeit an deutsche Kreditkarten-Kunden verschickt werden. Die Mails enthalten den Betreff “Sicherheitshinweis 3D Secure” und haben den Zweck, Kreditkartendaten von deutschen Visa- und MasterCard-Nutzern zu stehlen. Der Text der betrügerischen E-Mails fordert den Empfänger zur Klärung eines Sicherheitsproblems mit seiner Kreditkarte auf. Dazu solle er eine verlinkte Internetseite besuchen. Auf dieser Seite soll das Opfer zunächst seine Kreditkartennummer eingeben. Im Anschluss fragt die Seite nach weitere Informationen und persönlichen Daten wie dem Abrechnungskonto der Kreditkarte. weiter lesen →

Deutsche Telekom warnt vor defekten Netzgeräten

19. August 2011 | Achtung Gefahr
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Netzgeräte der Firma Leader Electronics Inc. für den WLAN-Router Speedport W 700V können einen gefährlichen Sicherheitsmangel aufweisen. Stromführende Bauteile liegen möglicherweise frei. Die Deutsche Telekom tauscht alle betroffenen Netzgeräte kostenlos aus.

Die Deutsche Telekom hat bei ihren regelmäßigen Qualitätskontrollen einen Sicherheitsmangel beim Zubehör für den Internet-Router Speedport W 700V festgestellt. Beim Berühren des dazu gehörenden Netzgeräts SNG 7-acc der Firma Leader Electronics könnte es einen Stromschlag geben. Es ist nicht auszuschließen, dass stromführende Bauteile freiliegen. Vereinzelt sei das Kunststoffgehäuse des Geräts brüchig oder unzureichend befestigt. Die Telekom rät dringend, das Teil nicht zu berühren, ohne vorher den Strom abzuschalten. Bereits schadhafte Netzgeräte weisen gleicherweise unterschiedliche Beschädigungen am Gehäuse auf.

Die Deutsche Telekom tauscht alle Netzgeräte mit der Modelbezeichnung SNG 7-acc der Firma Leader Electronics Inc. kostenlos aus. Ein Austauschgerät können Sie über ein Online-Formular anfordern, über die kostenlose Hotline             0800 33 06007      , oder alternativ über die Telekom Shops oder Telekom Partner bestellen. Tauschnetzgeräte gehen nach der Bestellung sofort in den Versand. Das alte Steckernetzgerät kann zudem kostenfrei in allen Telekom Shops abgegeben werden oder über örtliche Recyclingwege entsorgt werden. Nach dem Austausch des Netzgerätes funktioniert der Speedport W 700V Router wie gewohnt.

(dpa, t-online.de)

Offenbar neue Sicherheitslücke beim E-Personalausweis

8. August 2011 | Achtung Gefahr, Neues aus Deutschland
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Er ist teuer, kompliziert und vor allem doch nicht so sicher, wie behauptet wurde: der neue Personalausweis. Bei seiner Einführung am 1. November 2010 wurde er als Quantensprung in der Datensicherheit gefeiert – seitdem gab es jedoch immer wieder Berichte über Sicherheitsprobleme beim elektronischen Personalausweis. Bereits im November hatte Jan Schejbal von der Piratenpartei Deutschland nachgewiesen, dass durch das zugehörige Nutzerprogramm schädliche Dateienauf den Computer der Anwender geschleust werden können. ausführliche Informationen….

Achtung: Online-Banking Betrug

19. Juli 2011 | Abzocke, Achtung Gefahr, Neues aus Deutschland
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Das Bundeskriminalamt warnt aktuell vor einer neuen und besonders perfiden Bankbetrugsmasche im Internet. Das Opfer wird reingelegt und ohne sein Wissen als Komplizen der Online-Kriminellen missbraucht. Fällt er auf die Masche herein, überweist er selbst das Geld an die Täter.  Ein neuartiger Trojaner infiziert den Computer und wartet, bis das Opfer eine Verbindung zum Online-Konto bei seiner Bank aufbaut. Sobald es sich eingeloggt hat, blendet der Trojaner in einem ersten Schritt unter dem Namen der Bank eine Information ein. Dort wird dem arglosen Nutzer mitgeteilt, dass auf seinem Konto irrtümlicherweise eine Gutschrift eingegangen ist und das Konto deshalb gesperrt werden musste. Um die Kontosperre aufzuheben, soll er das Geld umgehend zurück überweisen.

In einem zweiten Schritt manipuliert die Schadsoftware die Anzeige der Kontoumsätze des Online-Bankkontos und zeigt den angeblichen Eingang der Gutschrift in der Saldoübersicht an. Das Geld ist jedoch niemals eingegangen. Überweist das Opfer den Betrag wie gefordert zurück, präsentiert die Schadsoftware das normale, aber bereits fertig ausgefüllte Onlineüberweisungsformular. Mit anderen Worten: Die Angreifer stehlen weder PIN noch TAN, sie manipulieren vielmehr den Kontoinhaber selbst. Fällt der er auf diese Manipulation herein, löst er selbst eine reguläre Überweisung aus. Besonders perfide: Die von den meisten Banken gegen technische Manipulationen etablierten Sicherungsmechanismen greifen nicht mehr, denn es wird ja eine echte Überweisung auf das Konto der Täter durchgeführt.

Nicht überweisen und Polizei verständigen!!!

Bankkunden, die eine derartige Meldung auf ihrem Computer erhalten, sollten weder die geforderte Rücküberweisung noch weitere Banktransaktionen durchführen, denn der Computer ist mit dem Banking-Trojaner verseucht. Der Nutzer sollte sich zum einen an die nächste Polizeidienststelle und zum anderen auch an seine Bank wenden, um diese über die Manipulation zu informieren. Sicherheitshalber sollte der Betroffene die Bank bitten, das Online-Banking für sein Konto vorübergehend zu deaktivieren, um weitere Manipulationen von außen zu verhindern. Auch sollte er den Fall beim Phishing-Radar melden.

EHEC: Spanische Gurken sind nicht Auslöser

1. Juni 2011 | Achtung Gefahr, Essen/Trinken, Gesundheit, spanien allgemein
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EHEC – mehr Erkrankte, mehr Fragezeichen

War die Warnung der Hamburger Behörden vor spanischen Gurken richtig? Ja, heißt es laut und deutlich aus dem Bundesverbraucherministerium von Ilse Aigner. Die Hamburger Behörden hätten gemäß geltender Vorschriften gehandelt, sagte Ministeriumssprecher Holger Eichele in Berlin. Angesichts der potenziellen Risiken sei eine schnelle, öffentliche Warnung angebracht gewesen. Denn alle Produkte, die mit EHEC-Keimen belastet seien, müssten grundsätzlich zum Schutz der Verbraucher vom Markt genommen werden. Das sei unabhängig davon, um welchen konkreten Erregertyp es sich handele.

Damit reagierte das Ministerium auf Vorwürfe aus Spanien. Spanien erwägt Schadensersatz für die Millionenverluste zu fordern, die spanischen Landwirten infolge der EHEC-Krise entstanden sind. Madrid schließe auch rechtliche Schritte gegen die Behörden in Hamburg nicht aus, sagte der spanische Vizeregierungschef Alfredo Pérez Rubalcaba. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass Spanien nicht der Ausgangspunkt der EHEC-Darminfektionen gewesen sein könne, argumentiert die Regierung in Madrid.

Spanische Gurken sind nicht Auslöser

Es steht also mittlerweile fest, dass die verdächtigten spanischen Gurken nicht Auslöser der gefährlichen EHEC-Infektionen sind. Der Bakterienstamm O104:H4, der für den derzeitigen Ausbruch der gefährlichen EHEC-Infektionen mit schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen verantwortlich sei, sei bei keiner der vier untersuchten spanischen Gurken nachgewiesen worden, sagte ein Sprecher des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) der Nachrichtenagentur dapd.

Am Sonntag, 6. Juni, sollen in Spanien alle Menschen, öffentliche Behörden, Gasthäuser etc. verstärkt Gurken essen, um sich mit den Bauern in Spanien solidarisch zu zeigen. ( Gran Pepinada Española: Apoyo al pepino español). Hier formiert sich viel Widerstand, zum Teil sehr diskriminierend gegenüber Deutschland generell (aber als Touristen sind die Deutschen gerne gesehen!),. Es ist verständlich, dass nicht nur die Bauern, sondern ganz Spanien verärgert ist über die Meldungen vom Erreger auf spanischen Gurken, aber auch die deutschen Bauern sind betroffen, obwohl ihnen bisher kein Fehler nachgewiesen werden konnte.

Mehr EHEC-Erkrankte

Derweil steigt die Zahl der Erkrankten an – vor allem in Norddeutschland. “Wir verzeichnen wieder einen deutlichen Anstieg der Erkrankungsfälle durch EHEC und HUS”, sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) in der Hansestadt. Die Situation bleibe besorgniserregend. Auch sei es auf jeden Fall zu früh, um in irgendwelcher Form Entwarnung zu geben. “Das bedeutet auch, dass die Warnung des Robert-Koch-Instituts, keine Gurken, keine rohen Tomaten und keinen Blattsalat jedweder Herkunft zu essen, aus Gründen des Gesundheitsschutzes weiter sehr ernst genommen werden muss”, bekräftigte die Senatorin. Bis zum Nachmittag waren in Hamburg den Angaben zufolge 668 Fälle von Patienten gemeldet, die mit EHEC infiziert beziehungsweise EHEC-Verdachtsfälle sind.

In Niedersachsen erhöhte sich die Zahl der gemeldeten EHEC-Erkrankungen und -Verdachtsfälle binnen eines Tages um 30 Prozent. Nach Ansicht des Gesundheitsministeriums in Hannover steht der Höhepunkt der Infektionswelle noch bevor. Nach Angaben eines Sprechers wurden bisher in Niedersachsen 344 EHEC-Erkrankungen und -Verdachtsfälle gemeldet, am Dienstag waren es 264 Fälle.

ausführliche informationen: http://www.tagesschau.de/inland/ehec214.html

EHEC-Erreger auf Gurken aus Spanien nachgewiesen

26. Mai 2011 | Achtung Gefahr, Gesundheit, Neues aus Deutschland
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Endlich konnte der EHEC-Erreger herausgefunden werden: er kam über Salatgurken aus Spanien. Am Hamburger Hygieneinstitut konnte er bisher auf drei Gurken aus Spanien sicher identifiziert werden. Die Ergebnisse sollten bei weiteren Messungen überprüft werden. Die Studie sei bislang nur in Hamburg erfolgt und habe nur bedingten Aussagewert für andere betroffene Orte.

  • Marcel Müller (NDR) zum EHEC-Fund auf spanischen Salatgurken, ARD-Mittagsmagazin

    Salatgurken Großansicht des Bildes

    Auch Bio-Ware betroffen

    Die belasteten Gurken stammten vom Hamburger Großmarkt, sagte der Leiter des Hamburger Hygiene-Instituts, Anselm Lehmacher. Drei der Gurken kämen von zwei spanischen Zulieferern, die ihm bekannt seien. Bei einer der Gurken handele es sich sogar um ein Bio-Erzeugnis. Gestern hatte bereits das Robert-Koch-Institut in Berlin vom Verzehr von rohen Tomaten, Gurken und Salaten insbesondere in Norddeutschland abgeraten. Es stehe aber noch nicht fest, ob nur eines oder mehrere dieser drei Lebensmittel mit der Erkrankungswelle zusammenhingen. Besonders deutlich sei das statistische Signal jedoch bei Tomaten gewesen.

    Der gefundene Typ HUSEC 41 ist demnach gegen zahlreiche Antibiotika resistent. Die Forscher wollen nun in den nächsten Tagen zunächst einen Schnelltest für Verdachtsfälle entwickeln. Wegen der EHEC-Epidemie in Deutschland könnte bald europaweit die Alarmstufe eins ausgerufen werden. Dies sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im EU-Parlament