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Archiv für die Ketegorie ‘Ratgeber’

Spanische Mehrwertsteuer steigt ab 1. September auf 21 Prozent

22. August 2012 | Ratgeber, spanien allgemein, Wirtschaftslage
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Madrid für Deutsche

Am 1. September dieses Jahres tritt in Spanien die Erhöhung der Mehrwertsteuer in Kraft. Hatten die Konservativen, als sie 2010 auf der Oppositionsbank sassen, die Erhöhung von 16 auf 18 Prozent durch den damaligen sozialistischen Ministerpräsidenten Rodríguez Zapatero noch heftig kritisiert, klettert diese Umsatzsteuer nun unter PP-Führung auf satte 21 Prozent.
Schon in drei Wochen werden so elementare Dinge wie Strom, Wasser und Telefon wieder teurer, ebenso die Unterrichtsmaterialien für Schüler. Zwar bleiben Schulbücher bei den bisherigen bescheidenen 4 % IVA, wie die Mehrwertsteuer auf Spanisch heisst, doch Hilfsmittel wie Stifte, Einschlagpapier, Agendas, Farben, Spiralblocks und sogar die Schulrucksäcke kosten in Zukunft deutlich mehr, weil die Steuer von 4% auf 21% steigt. Das Gleiche gilt für Kleider, Schuhe, Möbel, Haushaltsgeräte und Autos. weiter lesen →

In Spanien lodern die Flammen

26. Juli 2012 | Andalusien, Ratgeber, spanien allgemein
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Gabriele Hefele

Vorbeugung gegen Wald- und Buschbrände

Foto: Susan Scheiber

Nach diesem trockenen Winter und in den jetzigen heißen Tagen ist die Brandgefahr besonders hoch

Alle Jahre wieder könnte man fast sagen, wenn im Hochsommer die Bilder der Waldbrände aus Kalifornien, Griechenland, Spanien, Portugal, Sardinien fallweise aber auch aus Mecklenburg-Vorpommern über den Bildschirm flimmern. Ausgetrocknetes Land, spröde Bäume, heiße Temperaturen, Wasser-Mangel und dazu ein starker Wind sind die Ausgangssituation für Brand-Gefahren. Schnell entsteht dann ein unkontrolliertes Feuer, wenn noch folgende Ursachen hinzukommen wie

  • eine weggeworfene Zigarette,
  • Glasflaschen oder -Scherben, die bei Sonnen-Einwirkung wie ein Brennglas wirken,
  • Zündfunken von Motor-Sensen oder anderer Geräte mit Motorantrieb oder Jäger-Flinten
  • und jede Menge Brandstifter oft aus psychisch-pyromanischen Defekten oder
  • Geldgier, um Bauland vorzubereiten.

Unterschiedliche Gesetze im Süden Europas

  1. Seit Spanien 2008 ein Gesetz erließ, nachdem zehn Jahre lang auf abgebranntem Grund nicht gebaut werden darf, sind die Brände zunächst auffallend zurückgegangen! Man spricht von bis zu 50 Prozent.
  2. Gefassten Brandstiftern, auch durch Leichtsinn, drohen langjährige Haftstrafen.
  3. In fast allen Südländern ist natürlich ab Ende Mai bis Ende September das Verbrennen von Gartenabfällen verboten.
  4. In Italien gibt es das sinnvolle Gesetz, dass bis Ende Juni alle Grundstücke abgemäht sein müssen, damit kein hohes trockenes Gras herumsteht. Andernfalls gibt es empfindliche Geldstrafen.
  5. Griechenland hat bis heute keines dieser Bau-Gesetze erlassen.

Persönliche Vorbeugung in der Feuer-Saison

  • Verantwortungsvolle Grundstücksbesitzer legen Brand-Schneisen an, das heißt, pflügen einen Streifen von 25 Metern zu den Grundstücks-Grenzen um, damit auch von den Nachbarn bei starkem Wind keine Gefahren drohen. Weniger Meter hat fast keinen Sinn, denn der Funkenflug bei Wind-Böen überwindet leider oft auch die 25 Meter.
  • Pferde-Besitzer äpfeln die Weiden ab, auch wenn es mühsam ist. Denn trockene Pferde-Äpfel sorgen für meterhohe Stichflammen, die dann weiter Unheil anrichten.
  • Rauchmasken für alle Familienmitglieder griffbereit haben, denn 96 Prozent der Todesfälle erfolgen durch eine Rauchvergiftung, nicht durch Verbrennung!
  • Rund ums Haus Pflanzen gut bewässern, das Feuer macht bei weniger Wind einen richtigen Bogen um grüne Pflanzeninseln.
  • Einen Evakuierungs-Plan im Kopf haben. Wichtige Unterlagen und Wertsachen lieber in einem Schließfach bei den Banken aufheben. Dann kann man bei Feuer gleich mit dem Auto weg starten.
  • Wasseranschlüsse mit Schläuchen griffbereit am Haus haben. Als Vorbeugung auch die Hausmauern abspritzen, Swimmingpool gefüllt halten, wenn möglich und gut zugänglich für Hubschrauber, die Wasser aufnehmen wollen: Also keine hohen Bäume rundherum pflanzen.
  • Brandwachen mit Nachbarn absprechen, damit Siedlungen nicht unbewacht sind in der Sommersaison.

Und hat es gebrannt und etliche Hektar wertvoller Wälder vernichtet, dann sollte man sich an Nachbar Portugal ein Beispiel nehmen. Dort gab es Aufforstungs-Prämien für Kastanien und Steineichen und Pinien, die nicht so schnell wie Zunder brennen wie die strohtrockenen Eukalyptusbäume, die zudem mit ihrem hohen täglichen Wasserbedarf das Grundwasser absenken.

WICHTIG -Kindereinträge im Reisepass der Eltern ab dem 26.06.2012 ungültig!

11. Juni 2012 | Information des Konsulates, Neues aus Deutschland, Ratgeber
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Das Deutsche Konsulat Malaga weist nochmals darauf hin:

WICHTIG -Kindereinträge im Reisepass der Eltern ab dem 26.06.2012 ungültig!

Ab dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Alle Kinder müssen bei Reisen ins Ausland ab dem 26. Juni 2012 über ein eigenes Reisedokument verfügen. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneingeschränkt gültig. Das Konsulat empfiehlt den von der Änderung betroffenen Eltern bei geplanten Auslandsreisen rechtzeitig neue Reisedokumente für die Kinder zu beantragen.

NIE-Nummer über Schweizerische Schutzgemeinschaft

6. Juni 2012 | Andalusien, Cadiz und Provinz, Ratgeber, Residentenkurier
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Auf Anordnung der spanischen Polizeibehörde vom 13. April 2012 kann ab sofort die in Spanien notwendige N.I.E.-Nummer (Ausländererkennungsnummer) auch wieder über die Deutsche und Schweizerische Schutzgemeinschaft für Auslandsgrundbesitz beantragt werden!!!

Voraussetzung ist, dass eine notarielle Vollmacht vorgelegt wird, versehen mit der Apostille und anschließender Übersetzung.

Die entsprechenden Auftragsformulare/Vollmachtstexte können Sie anfordern unter der

Tel.-Nr. ++49(0)7741-2131www.schutzgemeinschaft-ev.de oder per e-mail:kontakt@schutzgemeinschaft-ev.de

mehr dazu im nächsten Residentenkurier

Achtung: Pilgerraupen – Gefahr für Mensch und Tier

14. März 2012 | Andalusien, Cadiz und Provinz, Costa de la Luz, Costa del Sol, Ratgeber, Tiere
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Es ist wieder einmal so weit: Die sogenannten Pilgerraupen wandern jetzt wieder die nächsten zwei Monate lang.Mit ihren Härchen können sie schwerste Allergien auslösen.

„Thametopoea pityocampa“ heißen sie im Fachausdruck der Biologen und kommen vor allem in Pinienwäldern in Mittel-und Südeuropa vor, und davon gibt es an der Costa de la Luz reichlich!

Sie sehen faszinierend aus, die haarigen bis zu etwa 60 Raupen, jede ungefähr vier Zentimeter lang, die  Kopf an Hinterteil des Vorgängers von den Pinien herunter kommen und sich in einer ununterbrochenen Kette am Boden entlang schlängeln. Daher auch der Name. Sie suchen sich einen weichen Untergrund, um sich darin einzugraben und später zum Nachtfalter zu mutieren. Wer diese interessante Erscheinung aber berührt oder sich nur näher ansehen will und dabei auch noch gegen den Wind steht, der wird sein blaues Wunder erleben! Die Raupe schützt sich nämlich vor Gefahr und Angriffen, indem ihre je 60.000 weißen Härchen ein Gift enthalten, die einen schlimmen Ausschlag, zeitweise Blindheit, Atemprobleme, einen anaphylaktischen Schock  bis zum Kreislaufkollaps hervorrufen können. So wehren sie sich bis zum Zeitpunkt der Verpuppung. Besonders Hunde, die neugierig daran schnüffeln sind gefährdet, aber auch Kleinkinder, die entzückt sind über diese Tierchen. Nur weil ich mich schnell genug an die Aufklärung durch unseren Gärtner erinnerte (ja, der aus meinem Buch „Mein andalusischer Gärtner“) rettete diese Information ihrer Hündin Samba das Leben. Ich sah eines Tages, wie die noch junge, unerfahrene Samba versuchte, ihre Zunge immer auf dem Boden abzuwischen, ging genauer hin und sah, dass die Zunge doppelt so dick angeschwollen war, sie sie gar nicht mehr in den Mund zurück bekam. Ich schnappte sie, es ging ab mit ihr ins Auto und zum Tierarzt, den ich unterwegs mit Handy verständigte. Samba röchelte auf dem Rücksitz immer schwerer und hatte schon ersten Schaum vor dem Mund, als wir ankamen  – keine Minute zu früh wie der Veterinär versicherte. Sie musste nach der Behandlung noch einen halben Tag zur Beobachtung bleiben, ob sein Kreislauf das schaffen würde. Die erst einjährige Samba schaffte es. Man bedenke die Folgen, wenn neugierige Kleinkinder damit spielen wollen!

Vorsicht bei weißen Nestern in Pinien

Wenn man auf Pinien weiße Nester beobachtet, die auf den ersten Blick aussehen wie Zuckerwatte in den Bäumen, darf man sie nicht ignorieren oder „normal“ behandeln – es handelt sich um diese ganz gefährlichen Parasiten: Es sind die Kokons der sogenannten Pilgerraupen, die außerdem vorher mit ihrer Gefräßigkeit die Bäume ernsthaft schädigen. Die Problemlösung sind einerseits der Einsatz von hochgiftigen Chemikalien,  oder wie es ein andalusischer Gärtner löst, der sich damit auskennt: Mit Mundschutz vorsichtig die gesamten Zweige mit den Kokons lösen und auf dem Boden kontrolliert verbrennen.

Gabriele Hefele

Siehe auch ausführlichen Bericht im Neuen Kurier, der nächste Woche erscheint.

Chinesen ändern ihr Reiseverhalten, Neues von der ITB Berlin

20. Dezember 2011 | Europa, Ratgeber, Reiseinformationen
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Junge Chinesen sagen Gruppenreisen ade  

„Neue“ chinesische Touristen legen Wert auf individuelle Reiseerfahrungen – Wirtschaftsboom und Technik-Leidenschaft feuern die Reiselust an – ITB World Travel Trends Report präsentiert die  Besonderheiten der neuen Reisenden aus dem Reich der Mitte

Chinesische Touristengruppen, die ihrem Tour Guide zu den schönsten Sehenswürdigkeiten folgen, könnten bald der Vergangenheit angehören. Junge, wohlhabende und technikorientierte Chinesen mit dem Wunsch nach individuellen Reiseerlebnissen lösen die bisherigen Reiseformen vieler Chinesen ab.  Laut dem aktuellen ITB World Travel Trends Report ist das Reiseverhalten der Chinesen in einem enormen Wandel begriffen. Die internationale Reiseindustrie muss sich mit speziellen Serviceleistungen auf die neuen chinesischen Touristen einstellen, wenn sie den Anschluss an die stetig wachsende Zahl der chinesischen Reisenden nicht verlieren möchte. Chinesisch sprechendes Personal, landestypische Speisen oder die Ansprache über in China beliebte Social Media Kanäle können ausschlaggebende Faktoren für den Erfolg sein.

weiter lesen →

Beratungstage der deutschen Rentenversicherung!

16. Februar 2011 | Andalusien, Malaga, Ratgeber, Sevilla, Veranstaltungen, Verbraucherschutz
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Anmeldung notwendig!!!

Ratgeberwebsite für Residenten in Spanien

14. Februar 2011 | Europa, Ratgeber, spanien allgemein, Verbraucherschutz
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Wir möchten Ihnen gerne die neue  Webseite von Joachim Gruber vorstellen: www.enterspain.com

Ein Ratgeber zum Leben, Arbeiten und zur Selbständigkeit/Firmengründung in Spanien.

Zur Zeit nur auf Deutsch, bald auch auf Englisch.




Karte für Residenten in Fußgängerzone, Chiclana

25. Januar 2011 | Andalusien, Chiclana, Ratgeber, Umwelt, Veranstaltungen, Von Residenten für Residenten
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Residenten die in der Fußgängerzone leben, können sich nun eine Karte abholen, die ihnen erlaubt in den betroffenen Stadtzonen zu parken oder an ihre Garagen zu kommen. (Tarjeta trafíco) Vergleiche Anwohnerparkplatz.
Abzuholen bei der Jefatura de la Policía Local, avenida de los descubrimientos, Chiclana.

Adresse Honorarkonsulat Jerez

15. Januar 2011 | Information des Konsulates, Jerez, Ratgeber, Residentenkurier, Von Residenten für Residenten
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Nun ist es amtlich, eine neue Telefonleitung wurde gelegt: Das Honroarkonsulat in Jerez ist ab sofort zu erreichen unter:

Honorarkonsul Mark E. Schmelcher

Avda. de Méjico nº 10, Portal 1, 2º D,
11405 Jerez de la Frontera, Spanien;

Tel.: +34 956 187 463

Fax: +34 956 182 144

E-Mail-Anschrift: jerez-de-la-frontera@hk-diplo.de

Öffnungszeiten: Mo – Do: 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr (Termine nur nach Vereinbarung)