Img 1 Img 3 Img 2

Archiv für die Ketegorie ‘spanien allgemein’

Der reichste Mann Spaniens

14. März 2012 | Neues aus Deutschland, Unternehmer, Weltweit, Wirtschaftslage, spanien allgemein
Kommentare deaktiviert | Ein Artikel von Bea

Der Spanier Armancio Ortega ist laut der “World’s Billionaires” Liste der nordamerikanischen Zeitschrift Forbes die Nummer 5 weltweit. Damit liegt der 75 jährige zum ersten Mal in diesem Index unmittelbar hinter  so bekannten Personen wie Bill Gates  (Platz 2) oder Warren Buffet (Platz 3) in den Top 5.

Obwohl Ortega im July 2011 die Geschäftsführung seiner Modefirma Inditex abgegeben hat, stieg sein Vermögen als grösster Aktieninhaber zusammen mit der Aktie um 1/4 an Wert. Mit seinem Vermögen erwarb Ortega zuletzt ein Wahrzeichen von Madrid, das Hochhaus “Torre Picasso”.

Ortega stammt aus einfachen Verhältnissen. Zusammen mit seiner Frau fing er sehr bescheiden in seinem Wohnzimmer an Kleidung zu nähen und zu verkaufen. Daraus ist heute ein in allen grösseren Städten der Welt vertretenes Modeimperium geworden, dass insbesondere durch die Marke Zara bekannt ist.

Den ersten Deutschen findet man in der Forbes Liste übrigens erst auf Platz 10. Es handelt sich dabei um Aldi (Süd) Gründer, Karl Albrecht. Der 92 jährige ist im Grunde genauso wie Ortega ein Self-made-Billionaire.

Es ist schön zu sehen, dass es auch noch im (alten) Europa möglich ist, durch Talent und Arbeit ein unglaubliches Vermögen anzuhäufen; und obwohl aus einfachen Verhältnissen kommend dies in nur einer Generation möglich ist.

Karl H. Lincke

Spanien plant massive Steuererhöhungen

12. Januar 2012 | Europa, Wirtschaftslage, spanien allgemein
Kommentare deaktiviert | Ein Artikel von Bea

Während des gesamten Wahlkampfes versprach Mariano Rajoy, es werde keine Steuererhöhungen geben. Nachdem Spanien nun das Defizit-Ziel verfehlt hat, kommen sie nun doch. Nun kapituliert der spanische Regierungschef vor dem außer Kontrolle geratenen Defizit.

In einem Interview mit der spanischen Nachrichtenagentur EFE bricht Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy am Dienstag sein Schweigen bezüglich möglicher Steuererhöhungen. Er sagte: Ja, es werde Steuererhöhungen geben. „Es war eine harte, schmerzhafte Entscheidung, die jedoch absolut notwendig ist, um aus der Spirale zu kommen, in der wir uns befinden“, erklärte Rajoy seine Entscheidung.

Mariano Rajoy kann sein Wahlversprechen nicht halten. (Foto: Flickr/PPCYL - Partido Popular de Castilla y León)Mariano Rajoy kann sein Wahlversprechen nicht halten. (Foto: Flickr/PPCYL – Partido Popular de Castilla y León)

Damit wird der seit dem 21. Dezember amtierende Ministerpräsident sein Wahlversprechen, keine Steuern zu erhöhen, nicht halten können. Bisher hielt sich Rajoy bedeckt und ließ seine Minister – insbesondere Soraya Sáenz de Santamaría – für sich sprechen. In dem Interview beteuerte er, er sei noch immer dagegen, doch es sei notwendig, um das Haushaltsdefizit zu zügeln. Denn alle bisherigen Bemühungen, das Defizit zu senken, zeigten wenig Erfolg. Das Ziel von sechs Prozent des BIP, hatte Spanien um ganze zwei Prozentpunkte verfehlt.

weiterlesen…..

Zurück zur Pesete?

10. Januar 2012 | Europa, Wirtschaftslage, spanien allgemein
Kommentare deaktiviert | Ein Artikel von Bea

Zurück zur Pesete?

In letzter Zeit nimmt die Unsicherheit in Spanien zur Gemeinschaftswährung zu. Nach Wirtschaftswissenschaftlern, Journalisten und Politikern greift die Unruhe nun auch auf Unternehmer über: Grupo Gowex, ein spanischer Wi-Fi (WLan) Anbieter, transferiert finanzielle Mittel in der Erwartung, dass Spanien aus dem Euro ausscheidet, nach Deutschland. Der Gründer und CEO der in Madrid ansässigen Grupo Gowex, Jenaro Garcia, erwartet, dass in Spanien wieder die Peseta eingeführt wird und hat deshalb flüssige Mittel und Bankguthaben nach Deutschland verlagert.

weiterlesen bei Madrid für Deutsche…..

Neue Regierung in Spanien gebildet

22. Dezember 2011 | Wahlen, spanien allgemein
Kommentare deaktiviert | Ein Artikel von Bea

Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat gestern die Namen seiner Minister bekannt gegeben (Quelle: Reuters)

Spanien hat eine neue Regierung. Gut einen Monat nach dem Wahlsieg der konservativen Volkspartei (PP) wurde Mariano Rajoy am Mittwoch als Ministerpräsident vereidigt und stellte sein Kabinett vor. Das ist kleiner als alle Vorgängerregierungen und steht nun vor der großen Aufgabe, die Wirtschaftskrise zu bekämpfen.  In seinem Kabinett gibt es nur noch 12 Minister:  Das Wirtschaftsressort übernimmt Luis de Guindos, für Finanzen ist der bisherige wirtschaftspolitische Sprecher der PP, Cristobal Montoro, zuständig. Neuer Außenminister ist Jose Manuel Garcia Margallo, Innenminister Jorge Fernandez Diaz und Verteidigungsminister Pedro Morenes. Der Bürgermeister von Madrid, Alberto Ruis Gallardon, übernimmt das Justizressort. Als Regierungssprecherin und stellvertretende Ministerpräsidentin benannte Rajoy Soraya Saenz de Santamaria. Mit nur 12 Ministern ist das Kabinett kleiner als alle Vorgängerregierungen in der jüngeren Geschichte des Landes.

Rajoy tritt ein schwieriges Erbe an. Der Konservative ist an die Spitze eines Landes gerückt, das von Rekordarbeitslosigkeit, schleppender Konjunktur und hohen Schulden geprägt ist. Im Kampf gegen das Defizit kündigte Rajoy eine Mischung aus Konjunkturmaßnahmen und Ausgabenkürzungen an. Steuererleichterungen für kleine und mittlere Unternehmen sollen das Wirtschaftswachstum ankurbeln, ein Einstellungsstopp für Angestellte im öffentlichen Dienst die staatlichen Ausgaben senken. Im kommenden Jahr will Rajoy 16,5 Milliarden Euro einsparen. Beobachter erwarten, dass der neue Ministerpräsident nach der ersten Kabinettssitzung am Freitag weitere Sparmaßnahmen ankündigt.

Magische Tage und Nächte in Valencia

16. Dezember 2011 | Kultur, Valencia, Veranstaltungen, Weihnachten, spanien allgemein
Kommentare deaktiviert | Ein Artikel von Bea

Neujahr und die Heiligen Drei Könige typisch spanisch feiern:


Die Valencianer pflegen ihr Brauchtum mit besonderer Hingabe. Wer die Stadt zur Zeit der magischen Nächte zwischen Weihnachten und dem Fest der Heiligen Drei Könige besucht, kann die unverfälschten Traditionen hautnah erleben.

Die letzte Nacht des Jahres verbringt man auch in Valencia traditionell bei einem ausgiebigen Essen zuhause oder in einem guten Restaurant im Kreise der Familie. Kurz vor Mitternacht wird es ganz still; alle warten gespannt auf die zwölf Glockenschläge, die den Countdown zum Neuen Jahr vertonen. Mit jedem Glockenschlag muss eine Weintraube gegessen werden – was man sich dabei wünscht, geht in Erfüllung. Am 1. Januar um 14 Uhr begrüßt man das Neue Jahr mit einer für Valencia typischen „Mascletà“, einem ohrenbetäubenden Tagfeuerwerk.

Die magischste Nacht des Jahres – zumindest für die Kinder – ist die vom 5. auf den 6. Januar. Am 5. Januar nämlich ziehen die Heiligen Drei Könige in die Stadt ein. Der sehnlichst erwartete Umzug dieser Hoheiten führt durch die Hauptstraßen und endet vor dem Sitz des Stadtoberhauptes auf der Plaza del Ayuntamiento. Dass die drei Heiligen bei den Kleinen so beliebt sind, liegt auch daran, dass sie auf ihrem Weg Unmengen von Bonbons verteilen. In dieser Nacht schlafen die meisten Kinder nur wenig: Sie fiebern dem Morgen entgegen, denn da gibt es die heiß ersehnten Geschenke, die – nicht wie bei uns an Weihnachten – von den Heiligen Drei Königen gebracht werden.

Der 6. Januar ist in Spanien einer der höchsten Feiertage des Jahres. Traditionell gibt es neben Süßem für die Kinder den „Roscón de Reyes“(„Königskranz“), einen Kranzkuchen aus Hefeteig, der nur für dieses Fest gebacken wird. Darin versteckt sind jeweils ein Porzellanfigürchen und eine Bohne, die keinesfalls verzehrt werden darf. Die Tradition besagt, dass derjenige, der die Bohne in seinem Kuchenstück findet, den Kuchen für alle Gäste bezahlen muss. Wer das Glück hat, die kleine Porzellanfigur zu finden, wird zum „König“ gekrönt und darf sich den ganzen Tag lang von allen feiern lassen.

wenn einer eine Reise tut…

29. November 2011 | Essen/Trinken, Sitten und Brauchtum, Weihnachten, spanien allgemein
Kommentare deaktiviert | Ein Artikel von Bea

Die Ruta del Vino in Rioja Alavesa kann man absolut empfehlen. Auf einem relativ engen Gebiet gibt es über 50 Bodegas, habe natürlich noch nicht alle geschafft, aber mein Auto ist mittlerweile ein Weintransporter…. Gut dass ich überall Zeitschriften verteile und daher Platz bekomme im Auto.

Heute habe ich in Vitoria verteilt, in einer Rikscha (Dreirad, elektrisch), einfach perfekt: Man muss nichts schleppen, wird gefahren, so geht dieArbeit zügig voran.

Am Nachmittag in Bilbao verteilt. Es ist einfach herrlich, was in dieser Stadt los ist, alle sind unterwegs für Weihnachtseinkäufe, es hatte am Abend noch 17 Grad. Hab wieder viele gute Pintxos gegessen, es ist herrlich hier.

Morgen geht es weiter nach San Sebastian.., macht richtig Spaß, bis dann, BEA

Bin mal wieder unterwegs….

27. November 2011 | Reiseinformationen, Weine, spanien allgemein
Kommentare deaktiviert | Ein Artikel von Bea

Reherchereise für AlParaiso, ins Baskenland. Morgen stehen 5 Bodegas auf dem Plan, ich liebe meinen JOb!!!!

Die Fahrt bisher super schön. Gestern von Chiclana nach Salamanca, ein Traum, strahlend blauer Himmel, 22. Grad, 1 Stunde Pause in der Sonne. Aber dann: Schnee auf den Hügeln vor Salamanca, und in Salamanca alle Leute in Wintermänteln und mit Stiefel, nur noch 3 Grad, brrrr

Heute in die Gegend Rioja -Alavesa. Erst gab es viel Nebel, dann wieder Sonnenschein pur, herrliche Herbstfarben, goldgelbe oder rote Reben, und viele Wanderer entlang des Weges, auf dem Camino de Santiago, eine tolle Strecke.

Bis bald

Beatrice

Klarer Sieg für Rajoy in Spanien

21. November 2011 | Wahlen, spanien allgemein
Kommentare deaktiviert | Ein Artikel von Bea

Machtwechsel in Madrid: Nach mehr als sieben Jahren müssen die Sozialisten die Macht abgeben. An der Spitze Spaniens steht künftig der Parteichef der konservativen Volkspartei, Rajoy. Doch er  macht weder sich selbst noch seinen Landsleuten falsche Hoffnungen. „Ich bitte Euch alle, mir weiterhin zu helfen. Schwere Zeiten stehen bevor“, sagte Rajoy am Sonntagabend vor jubelnden Anhängern in der Parteizentrale in Madrid. Im Kampf gegen die Schuldenkrise dürfe niemand Wunder erwarten. Als Ministerpräsident wolle er aber alles daransetzen, Spanien wieder zu mehr Ansehen in Europa zu verhelfen.

Insgesamt erzielten die Konservatieven 45% und erhalten damit die absolute Mehrheit im Parlament mit 186 von 350 Sitzen. Die Sozialisten erhielten nur noch 29%, das schlechteste Ergebnis seit 30 Jahren.

Spanien  hat  mit 21,5 Prozent die höchste Arbeitslosenquite in Europa. Besonders betroffen sind die Jugendlichen mit einer Quote von 45,8 Prozent. Die Konservativen stehen aber vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Rajoy will auf der einen Seite drastische Sparmaßnahmen verhängen, um die Finanzkrise in den Griff zu bekommen. Auf der anderen Seite wird er die Wirtschaft ankurbeln müssen.

Insgesamt waren 36 Millionen Wahlberechtigte zur Stimmabgabe aufgerufen, gewählt wurden auch 208 Senatoren. Die Wahlbeteiligung war mit 71,8 Prozent deutlich geringer als bei der vorigen Wahl 2008.

Umbruch in Spanien? Heute wird gewählt

20. November 2011 | Wahlen, spanien allgemein
Kommentare deaktiviert | Ein Artikel von Bea

Zapatero hat das Land in die Krise geführt. die aussichten in den nächten Jahren sind denkbar schlecht.  Aber zumindest hat man die Wahlen vorgezogen, in der Hoffnung, dass eine neue Regierung den Karren besser aus dem Dreck ziehen kann.  Heute wird gewählt. Glaubt man den Umfragen, wird es einen Machtwechsel geben unter Mariano Rajoy.  Mit einer drastischen Sparpolitik möchte er das Land aus der Krise führen. Für die Sozialisten kandidiert der frühere Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba. Die Wahllokale schließen um 20.00h.

Alfredo Perez Rubalcaba, Kandidat der noch regierenden Sozialisten, bei seiner Stimmabgabe in Madrid. (Bild: Keystone)


Spanien ruft die EZB zur Hilfe

17. November 2011 | Europa, Wirtschaftslage, spanien allgemein
Kommentare deaktiviert | Ein Artikel von Bea

Spanien muss für zehnjährige Anleihen fast sieben Prozent Zinsen bieten, um Abnehmer zu finden. Ministerpräsident Zapatero verlangt deshalb ein Eingreifen der Zentralbank ohne Wenn und Aber – und stellt sich damit gegen Kanzlerin Merkel.

Nach einer miserabel gelaufenen Auktion zehnjähriger Staatsanleihen hat Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero eine umfassende Intervention der Europäischen Zentralbank (EZB) gefordert. “Jetzt bedarf es einer europäischen Zentralbank, die auch wirklich ihrem Namen gerecht wird und die gemeinsame Währung verteidigt”, sagte er am Donnerstag in Soria im Norden seines Landes. Er forderte zudem entschlossenes politisches Handeln.

Die Europäische Union müsse unverzüglich eine Antwort auf die internationale Krise geben, sagte der sozialistische Regierungschef. Spanien habe Kompetenzen an den EU-Ministerrat, die EU-Kommission und die EZB abgegeben. Daher müssten diese Instanzen nun auch reagieren. “Europa muss eine Antwort auf die Krise geben und dafür sorgen, dass die Stabilität zurückkehrt.”

Für Deutschland bedeute die derzeitige Situation zwar gewisse Vorteile. Aber wenn die Spannungen auf den Märkten anhielten, werde die gesamte Euro-Zone einschließlich der Bundesrepublik betroffen sein.

weiterlesen bei ftd.de